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Burgenland News

16.07.2024

Freiwillige Mitarbeiterprämie 2024

Mit einem Zusatz-Kollektivvertrag wird für das Jahr 2024 eine steuerfreie freiwillige Mitarbeiterprämie für Ordinationsangestellte ermöglicht

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24.06.2024

Ausschreibung von Kassenplanstellen

Aktuell sind im Burgenland wieder Kassenplanstellen ausgeschrieben...

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05.04.2024

Kassenzulassung: Neuerungen ab 1.4.2024

Für Ausschreibungen ab 1.4.2024 wird auf Forderung der Ärztekammer für Burgenland auch die Tätigkeit als angestellter Arzt bei einem Kassenarzt ...

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Presseinformationen der ÖÄK

ÖÄK an Rauch: Positive Anreize statt Druck und Deckelung

Die Österreichische Ärztekammer begrüßt das Bekenntnis des Ministers zu Investitionen ins Gesundheitssystem, mahnt aber zu einer Versachlichung in der Wahlarzt-Diskussion.

„Wir freuen uns, dass sich nun großflächig das Verständnis durchsetzt, dass es mehr Geld im Gesundheitssystem braucht, damit wir für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet sind“, sagt Harald Schlögel, geschäftsführender Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer, zu den jüngsten Äußerungen von Gesundheitsminister Johannes Rauch. Es gebe sowohl im niedergelassenen Bereich, als auch in den Ambulanzen dringenden Handlungsbedarf. „Aufgrund der älter werdenden Bevölkerung und des medizinischen Fortschritts wird das Gesundheitssystem teurer – und vor allem benötigt es auch mehr Personal. Dafür ist mehr Geld im System notwendig, und kein Umfüllen zwischen kommunizierenden Gefäßen“, sagt Schlögel. Einem Staat wie Österreich müsse die Gesundheit seiner Bewohner auch etwas wert sein. Absolutes Unverständnis zeigt Schlögel aber für die Überlegungen, den Wahlarztbereich etwa durch Deckelungen unattraktiver zu gestalten: „Den Versicherten auch noch das letzte bisschen Kostenerstattung wegzunehmen, indem man die Wahlärztinnen und Wahlärzte in den Privatarztsektor treibt, halte ich für zutiefst unsozial. Die Wahlärztinnen und Wahlärzte halten in vielen Regionen die Versorgung am Laufen, mancherorts sind sie die einzigen Fachärzte im Umkreis.“ Man könne jetzt nicht die Versicherten für die Fehlentwicklungen im kassenärztlichen Bereich bestrafen, vor denen die Ärztekammern immer gewarnt haben.

Probleme an der Wurzel anpacken

Edgar Wutscher, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte, betont ebenfalls: „Wir müssen in dieser Diskussion endlich weg von den platten Schlagwörtern und die Probleme an der Wurzel packen.“ Es sei nicht zielführend, den funktionierenden Wahlarzt-Bereich zu beschädigen: „Der Weg muss genau umgekehrt erfolgen, nämlich den Kassenbereich attraktivieren, denn wenn nun auch der Wahlarzt-Bereich unattraktiver wird, dann stehen wir mit zwei dysfunktionalen Systemen da.“ Der Gesundheitsminister sollte sich an den begrüßenswerten Äußerungen von ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer orientieren, wonach es jetzt primär darum gehen muss, die Arbeitsbedingungen im niedergelassenen Bereich zu verbessern. „Mit Druck werden wir nichts erreichen – wir brauchen jetzt positive Anreize, damit junge Menschen wieder gerne einen Kassenvertrag übernehmen: Einheitliche Leistungen, flexiblere Arbeitsbedingungen und faire Honorierung, das muss unser Weg in die Zukunft sein.“

Kein Klassenkampf

„Ein quasi Arbeitsverbot für Wahlärztinnen und Wahlärzte wird die Versorgung sicher nicht verbessern“, sagt Harald Mayer, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte. „Es ärgert mich maßlos, dass in dieser Diskussion die Wahlärztinnen und Wahlärzte in ein Eck gestellt werden, dass sie nichts zur Versorgung beitragen würden, das betrifft nämlich speziell die Spitalsärztinnen und Spitalsärzte, die zusätzlich eine Wahlarzt-Praxis betreiben.“ Gerade bei diesen Ärztinnen und Ärzten handle es sich sehr oft um hochspezialisierte Experten, die ihr High-End-Wissen zusätzlich auch im niedergelassenen Bereich anbieten. Die geforderten Investitionen in den niedergelassenen und ambulanten Bereich seien selbstverständlich positiv zu sehen. „Gerade die Spitalsambulanzen brauchen dringend Entlastung und Investitionen, das ist zu begrüßen. Aber bitte verabschieden wir uns doch von diesen klassenkämpferischen Reflexen, wenn es um den Wahlarztbereich geht“, schließt Mayer.




Kassenstellen

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Alle Informationen über die Kassenzulassung sowie die Förderung des Landes für die Übernahme von Kassenstellen finden Sie >>hier


Folgende Seminare sind in nächster Zeit im Burgenland geplant:

 

Burgenländischer Ärztetag 
14. September 2024 in Raiding;


Notarztmanagement für das Praxisteam
21. September 2024 in Hornstein; >>Link


Notarzt-Refresher Hybrid Kurs 
28. September 2024 in Hornstein; >>Vorträge, >>Praxis


Praxisgründungs- und Schlussseminar 
12.Oktober 2024 in Trausdorf


Notarzt-Refresherkurs 
22./23. November 2024 in Rust; >>Link


Weitere Informationen: Fr. Andrea Baric, Tel: 02682/62521-10, mmmZm9ydGJpbGR1bmdAYWVrYmdsZC5hdA== 


Mitteilungen der Ärztekammer

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Gewaltschutz

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sind oft die erste Anlaufstelle für die Versorgung von gewaltbetroffenen Personen. Der Leitfaden führt durch die Versorgungsschritte in der Praxis. Weitere Infos finden Sie hier: >>Link


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