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Burgenland News

02.08.2022

Ausschreibung von Kassenplanstellen

Aktuell sind wieder Kassenplanstellen im Burgenland ausgeschrieben...

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11.05.2022

Dr. Christian TOTH neuer Präsident der Ärztekammer für Burgenland

Die Vollversammlung hat nach den Kammerwahlen in ihrer konstituierenden Sitzung am 11.5.2022 Dr. Christian Toth einstimmig zum neuen Präsidenten...

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30.03.2022

Ärztekammerwahl 2022

Neue Liste „Angestellte Ärzte für Veränderung“ mit Spitzenkandidat Dr. Christian Toth auf Anhieb mandatsstärkste Fraktion...

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Presseinformationen der ÖÄK

null Österreichische Ärztekammer: Minister Rauchs Zwangsarbeits-Forderung absurd und enttäuschend

Für übermenschliche Leistungen in der Pandemie gebührt Ärztinnen und Ärzten höchster Dank und keine Disziplinarmaßnahmen. ÖÄK fordert dringende Attraktivierung der Kassenarzt-Tätigkeit.

Die Österreichische Ärztekammer verwehrt sich ganz klar gegen die Forderungen von Gesundheitsminister Johannes Rauch nach Zwangsarbeit von Jungärztinnen und Jungärzten – diese sollen seiner Ansicht nach dazu verpflichtet werden, für eine bestimmte Zeit als Kassenarzt zu arbeiten. „Ausgerechnet eine Berufsgruppe, die während der Pandemie Übermenschliches geleistet hat, derart disziplinieren zu wollen, ist mehr als enttäuschend. Wir hätten uns Anerkennung erwartet und nicht, dass uns der zuständige Minister Zwangsarbeit in Aussicht stellt“, ärgert sich der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres.

Der drohende Ärztemangel sei sicher nicht durch Zwang abzuwenden, „viel wichtiger wäre es, endlich die Tätigkeit des Kassenarztes zu attraktivieren – mit weniger Administration sowie besserer Honorierung für Zuwendung und ärztliches Gespräch“, sagt Szekeres. „Und vielleicht sollte man endlich faktenbasiert herausfinden, wie viele Kassenstellen wirklich nachbesetzt werden können. Bevor man Menschen zu etwas zwingt, sollte man die Situation nüchtern bewerten.“ Außerdem hält der ÖÄK-Präsident fest, dass eine solche Änderung erst in Jahren wirksam würde: „Wollen die Politiker in zehn Jahren dann die Zeche zahlen und wirklich auf Ärztinnen und Ärzte setzen, die zwangsweise tätig sind?“ Zudem könne man nicht willkürlich in der Lebensplanung einer Berufsgruppe herumfuhrwerken: „Warum wir Ärzte? Was ist dann mit anderen Berufen, für die man vorher studieren muss? Müssen diese dann auch Zwangsdienste verrichten? Wird es dann auch ein Auswanderungsverbot geben? Ich lehne das kategorisch ab.“

Johannes Steinhart, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte, zeigte sich ebenfalls über die Aussagen des Gesundheitsministers entsetzt: „Ich habe eigentlich gedacht, dass wir in einem freien Land leben und nicht in einem Land, in dem man offen totalitären Ideen von Zwangsarbeit nachhängt. Der Arztberuf ist ein freier Beruf und das muss auch so bleiben. Deshalb wehre ich mich entschieden dagegen, dass mit derartigen Ideen in das Leben von jungen Menschen eingegriffen werden soll und wir in Österreich planwirtschaftlichen Träumereien erliegen, die seit Jahrzehnten zurecht im Mistkübel der Geschichte liegen.“ Für den von Minister Rauch heraufbeschworenen Konflikt sei man „jederzeit bereit.“

„Die Diskussion rund um die Wahlärzte ist an Absurdität kaum mehr zu überbieten. Viele Spitalsärzte haben daneben ohnehin schon kleine Wahlarzt-Ordinationen. Sollen diese dann auch noch als Kassenärzte arbeiten und drei Jobs gleichzeitig ausüben?“, fragt sich auch Harald Mayer, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte. „Die Wahlarzttätigkeit ist ein Entgegenkommen der Ärzte gegenüber den Patienten, denn Wahlärzte verrechnen praktisch Kassentarife. Wenn die Politik so weitermacht, wird es künftig nur noch Privatärzte geben und diese verrechnen dann, was ihre Leistung wirklich wert ist. Bereits 2008 habe ich davor gewarnt, dass wir in einen Ärztemangel steuern – nach 14 Jahren draufzukommen, dass das nun akut wird und das mit wildem Aktionismus abwenden zu wollen, zeigt die Mängel in unserer Gesundheitspolitik auf.“





Burgenländischer Ärztetag
2022  >>  Programm

 

Kassenstellen

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Den Antrag auf Aufnahme in die Bewerberliste finden Sie  hier

Alle Informationen über die Kassenzulassung sowie die Förderung des Landes für die Übernahme von Kassenstellen finden Sie >>hier


Folgende Seminare sind in nächster Zeit im Burgenland geplant:

 

Burgenländischer Ärztetag - „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz – die Zukunft der Medizin?“ 
17. September 2022 in Raiding - >>LINK


Notarzt-Refresherkurs "Hybrid"
8. Oktober 2022 in Eisenstadt


Notarzt-Grundkurs "neu"
10.-15. Oktober 2022 in Eisenstadt


Praxisgründungs- und Praxisschlussseminar
15. Oktober 2022 in Trausdorf


Notarzt-Refresherkurs 
18./19. November 2022 in Rust


Notarzt-Refresherkurs 
24./25. März 2023 in Rust


Notarzt-Refresher "Hybridkurs"
15. April 2023 in Eisenstadt


Notarzt-Grundkurs 
17.-22. April 2023 in Eisenstadt


Notarzt-Refresher "Hybridkurs" 
30. September 2023 in Eisenstadt


Notarzt-Grundkurs 
2.-7. Oktober 2023 in Eisenstadt


Notarzt-Refresherkurs 
17./18. November 2023 in Rust



Mitteilungen der Ärztekammer

  aktuelle Ausgabe


Sicherheitsinformationen

Auf der Homepage des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen erhält man Informationen über Medikamenten-Rückrufe, sonstige Sicherheitsinformationen etc. >>LINK


Barrierefreie Ordinationen